Das GLK fördert die Wertschätzung und Weiterentwicklung der Lehre an der JGU. Es berät das Präsidium in Fragen von Studium und Hochschullehre, fördert innovative Ansätze und Projekte zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre und regt die Vernetzung zwischen den Lehrenden an der JGU an. Das GLK würdigt besondere Leistungen in der Lehre und trägt so zur Sichtbarkeit guter Lehre an der JGU bei.

Das Gutenberg Lehrkolleg (GLK) wurde 2010 als zentrale Einrichtung vom Senat der JGU eingerichtet. Damit trägt die JGU ihrem in Leitbild und Lehrstrategie verankertem Selbstverständnis Rechnung: Forschung und Lehre als gleichrangige Aufgaben zu betrachten und in diesen Bereichen exzellente Leistungen zu erzielen.

In der Erfüllung seiner Aufgaben arbeitet das GLK eng mit dem Präsidium zusammen.

Die Weiterentwicklung der Lehre an der JGU zählt zu den zentralen Anliegen des GLK. Dazu wurden regelmäßig aktuelle Themen eingebracht und Schwerpunkte gesetzt, u.a.:

Die Schwerpunktausschreibung Feedbackkultur / Akademisches Mentorat (2023), ein Workshop mit dem GTA-Preisträger Prof. Mills Kelly (2024) und die GTA-Preisverleihung an Prof. John Hattie (2024) widmeten sich Fragen des Feedbacks und der Begleitung von Studierenden.

Schwerpunktausschreibungen wie Service Learning (2018) oder Innovationsschub in der Breite (2019) stehen für die Erprobung neuer Lehr- und Lernformate. Das GLK beriet das Präsidium zu hochschuldidaktischen Fragen – etwa mit einem Vorschlag zur Fortbildung Neuberufener (2013) oder zur Neuausrichtung der Hochschuldidaktik an der JGU (2025).

Das GLK setzte mit seinen Schwerpunktausschreibungen Impulse zu Diversität, Chancengleichheit und Heterogenität (2010, 2012, 2015), Interdisziplinarität (2015) sowie Internationalisierung in Studium und Lehre (2016).

Mit der Schwerpunktausschreibung Forschungsorientierte Lehre (2014) und dem Symposium Forschung in der Lehre (2015) rückte das GLK die Verbindung von Lehre und Forschung in den Vordergrund.

Durch die internationale Tagung „Teaching is touching the future – Emphasis on Skills“ in Zusammenarbeit mit der HRK (2012) und einem Positionspapier (2012/2013) beförderte das GLK das Thema Kompetenzorientierung an der JGU. Begleitend entstanden ein Leitfaden zur Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten sowie Kriterien zur Bewertung von Studierendenarbeiten.

Das Gutenberg Lehrkolleg (GLK) setzt sich für die Sichtbarkeit und Anerkennung von guter Lehre und exzellenten Lehrenden ein.

Durch die jährliche feierliche Verleihung der Lehrpreise im Rahmen des DIES Legendi würdigt das GLK herausragende Lehrende der JGU.
Mit der Vergabe des hochdotierten Gutenberg Teaching Awards an JGU-externe Persönlichkeiten betont die JGU den hohen Stellenwert, den sie der Lehre einräumt.

Das GLK erarbeitete Empfehlungen zu Standards für die Berücksichtigung von Lehre in Berufungsverfahren, die 2020 im Senat vorgestellt wurden.

Im Jahr 2022 legte das GLK ein Positionspapier zu Fragen der Lehrleistung und Lehrbelastung vor. Das GLK befasste sich zudem mit der Bewertung von Lehrleistung im Rahmen der Lehrveranstaltungsevaluationen (2019).

Gemeinsam mit dem Gutenberg Kolleg für wissenschaftliche Karrierewege (ehedem Gutenberg Nachwuchskolleg) veröffentlichte das GLK 2016 ein Positionspapier zur Einbindung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in frühen Karrierephasen in die Lehre. Die Verbindung von Forschung und Lehre griff das GLK auch in zwei Positionspapieren zur Integration von Aufgaben in Forschung und Lehre auf (2020, 2024).

Die Lehrstrategie wurde im Jahr 2010 vom Senat der JGU verabschiedet. Darin wird die Einrichtung des GLK als eine der zentralen Maßnahmen festgelegt

Mit einer Stellungnahme zu den Strategischen Leitlinien für den Digitalen Wandel in Lehre und Studium (2021) sowie Diskussionen über die Integration digitaler Aspekte in die Lehrstrategie (2017) griff das GLK die Transformation der Lehre durch digitale Technologien auf.

Das GLK befasste sich wiederholt mit Fragen der Internationalisierung, u. a. in einem internen Papier zu Internationalisierung von Studium und Lehre (2011) und in Diskussionsbeiträgen zur Internationalisierungsstrategie der JGU (2013, 2018).

Das GLK ging der Frage nach, wie einschlägige Empfehlungen des Wissenschaftsrats auf die JGU übertragen werden könnten, etwa zu Strategien für die Hochschullehre (2017) und zur zukunftsfähigen Ausgestaltung von Studium und Lehre (2022).

Das GLK beteiligte sich an zentralen Planungs- und Strategieprozessen innerhalb der Universität – etwa an der Antragstellung für die Exzellenzinitiative (2012) und der Zukunftswerkstatt der Vizepräsidentin für Studium und Lehre (2014).

Das GLK berät das Präsidium bei der Gestaltung und Weiterentwicklung von Studienstrukturen an der JGU.

2013 erarbeitete das GLK interne Kriterien für Akkreditierung und Reakkreditierung von Studiengängen. Diese wurden in erweiterter Form 2014 vom Senat beschlossen.

Das GLK entwickelte Überlegungen und Empfehlungen zur akademischen Integration von Millenials in der Studieneingangsphase (2021). Zusätzlich unterstützte das GLK im Zeitraum 2016-2020 Projekte der Fachbereiche 05, 07 und 08, die sich speziell mit dieser Phase des Studiums beschäftigten, durch Fördermittel.

2023 beriet das GLK das Präsidium zu Überlegungen, Projekttagen und -wochen an der JGU einzuführen.

Mit Beteiligung der Fachbereiche entwickelte das GLK 2021 eine Empfehlung zur Regelung der Anwesenheitspflicht gemäß Hochschulgesetz. Derzeit trägt das GLK zu einer Befragung zum Thema Anwesenheit in Lehrveranstaltungen bei, die im Auftrag des Präsidiums vom Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) durchgeführt wird. Mit dem Schwerpunktprojekt Lehren aus Corona – Lernen und Lehren nach Corona (2022) wurden Erfahrungen aus der Pandemie für die Gestaltung von Studium und Lehre aufgegriffen.

Seit seinem Bestehen hat sich das GLK mit zahlreichen relevanten Aspekten von Lehre im digitalen Zeitalter befasst, und zwar in beratender Form wie auch durch gezielte Projektförderung.

Zur Beratung gehört die Beteiligung im Beirat zum Projekt Konzeption, Einrichtung und Begleitung curricular eingebundener Projekte zu E-Lectures und MOOC-Angeboten des Medienzentrums der JGU (2014), eine Stellungnahme zu den Strategischen Leitlinien für den Digitalen Wandel in Lehre und Studium (2021), die Mitarbeit bei der Peer-to-Peer-Beratung des Hochschulforums Digitalisierung (2019-2021), eine Stellungnahme zum Papier des Wissenschaftsrats zur Digitalisierung in Lehre und Studium (2022) sowie Beratung für das Projekt Mainzer Modelle für digital erweitertes Lehren und Lernen (ModeLL-M), gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (ebenfalls 2022).

Seit 2022 berät das GLK das Präsidium zudem zum Umgang mit KI in Studium und Lehre, insbesondere zum Aspekt, wie Lehrende bei dieser hochdynamischen Entwicklung unterstützt werden können, um ihrerseits Studierenden zukunftsfähige Lehre anbieten zu können.

Das GLK hat durch seine Fördermittel innovative Entwicklungen zur Lehre im digitalen Zeitalter angeschoben. Neben vielen einschlägigen Innovativen Lehrprojekten wurden durch Schwerpunktprojekte zum Thema „Blended Learning“ (2017), das am Studium Generale angesiedelte Projekt „Data Literacy Education“ (2028/2019) sowie ein Projekt zu Digital erweitertem Lehren und Lernen an der Hochschule für Musik (2022-2024) nachhaltige Impulse gesetzt. Darüber hat das GLK strukturbildende Maßnahmen unterstützt, insbesondere die Einrichtung einer Koordinierungsstelle für den digitalen Wandel in Studium und Lehre (2019-2020) sowie die Veranstaltungsreihe „Hallo, KI“ in den Fachbereichen der JGU (2025).

Das GLK hat das große Engagement zum Thema BNE, das an der JGU insbesondere von studentischer Seite initiiert wurde, durch intensive Beratung, Vernetzung von Lehrenden, themenbezogene Veranstaltungen und umfangreiche Projektfinanzierung unterstützt. Zu den finanzierten Projekten gehören die studentisch organisierte Public Climate School (2021), die Etablierung eines Zukunftsmoduls (2022-2024) sowie die Anschubfinanzierung für das Zertifikat Bildung für nachhaltige Entwicklung, das später zugunsten des „Zukunftszertifikat – Klimakrise und Nachhaltigkeit“ zurückgestellt wurde.

Das GLK hat darüber hinaus an folgenden Projekten mitgewirkt:

2017–2020: Finanzielle und ideelle Unterstützung des Projekts

2012–2020: Mitwirkung im Lenkungsausschuss

2018/ 2022: Unterstützung des Projekts des Vizepräsidenten für Studium und Lehre

Mit unseren Ausschreibungen fördern wir

  • innovative Ansätze und Projekte zur Weiterentwicklung von Studium und Lehre,
  • die Vernetzung zwischen den Lehrenden an der JGU,
  • den Austausch über Studium und Lehre zwischen Lehrenden und Studierenden an der JGU und
  • besondere Leistungen in der Lehre und die Wertschätzung von Lehre an der JGU.

Die Ausschreibungen richten sich – je nach Förderlinie – an Lehrende und Institute/Fachbereiche sowie an Studierende.

Wir freuen uns über Ihre Beteiligung!

Das Innovative Lehrprojekt ist i.d.R. auf ein bis zwei Semester beschränkt und widmet sich der Neu- bzw. Weiterentwicklung von Lehr-, Lern- oder Prüfungsformen im Rahmen konkreter Lehrveranstaltungen. Es soll die Förderziele Innovation sowie Modellcharakter oder Nachhaltigkeit verfolgen. Darüber hinaus können weitere Ziele verfolgt werden; eine Reihe von förderwürdigen Aspekten finden Sie in der detaillierten Ausschreibung aufgelistet.

Antragsberechtigt sind alle hauptamtlich an der JGU Beschäftigten, die in der Lehre tätig sind.

Die Höchstfördersumme beträgt 15.000€

Die Antragsfrist endet jeweils am 01. Dezember (Förderbeginn in der Regel SoSe), bzw. am 15. Mai (Förderbeginn in der Regel WiSe).

Das GLK initiiert -seit 2021 im zwei-jährigen Rhythmus- zu bestimmten Schwerpunktthemen einen Wettbewerb innovativer und modellhafter Lehrideen sowie einen breiten Austausch zwischen allen Beteiligten in der Lehre. Die Förderung konzentriert sich auf Lehrprojekte, die im Erfolgsfall Modellcharakter für ein Fach, einen Fachbereich oder die gesamte Universität haben bzw. zu einer nachhaltigen Verbesserung der regulären Lehre beitragen können.

Antragsberechtigt sind alle hauptamtlich an der JGU Beschäftigten, die in der Lehre tätig sind, sowie Leiterinnen und Leiter von Studiengängen, Instituten, Fachbereichen oder ähnlichen lehrrelevanten Organisationseinheiten.

Die Höchstfördersumme beträgt 30.000€

Die nächste Antragsfrist endet voraussichtlich am 01. Dezember 2027.

  • 2026: Fakten und Fakes in der Lehre
  • 2024: Feedbackkultur / Akademisches Mentorat
  • 2022: Lehren aus Corona – Lernen und Lehren nach Corona
  • 2019: Innovationsschub in der Breite
  • 2018: Service Learning
  • 2017: Blended Learning
  • 2016: Internationalisierung in Studium und Lehre an der JGU
  • 2015 (II): Interdisziplinarität in Studium und Lehre
  • 2015 (I): Diversität
  • 2014: Forschungsorientierte Lehre
  • 2013: Kompetenzorientiertes Lehren und Lernen
  • 2012: Diversity – Chancengleichheit und Umgang mit Heterogenität/Verschiedenheit
  • 2010: Lehren an der Massenuniversität: Lehrveranstaltungen mit überproportional großen Studierendengruppen

Das GLK-Lehrfreisemester ermöglicht es, sich i.d.R. für ein Semester von den Regelaufgaben in der Lehre partiell oder in vollem Umfang freistellen zu lassen. Förderfähige Projekte sind beispielsweise die Konzeption bzw. grundlegende Revision von Studiengängen oder die Vorbereitung eines umfangreichen Lehrprojekts zur Entwicklung neuer methodisch-didaktischer Konzepte, neuer Lehr- und Lernformen bzw. Lehrinhalte.

Antragsberechtigt sind alle hauptamtlich an der JGU Beschäftigten, die in der Lehre tätig sind.

Die Höchstfördersumme beträgt 10.000€, in besonders begründeten Fällen 25.000€.

Die Antragsfrist endet jeweils am 01. Dezember (Förderbeginn in der Regel SoSe), bzw. am 15. Mai (Förderbeginn in der Regel WiSe).

Der Tag der Lehre dient der Kommunikation und dem Erfahrungsaustausch über gute Lehre und soll einen möglichst großen Kreis an Lehrenden ansprechen; die Einbeziehung der Studierendenperspektive ist dringend erwünscht. Im Rahmen der Veranstaltung sollten Aktivitäten und Maßnahmen am Fachbereich/Institut/an der Hochschule/der Einrichtung im Bereich Studium und Lehre vorgestellt werden. Erwünscht ist zudem, den Tag unter ein Thema zu stellen, das die instituts-, fachbereichs- bzw. hochschulweite Diskussion über die eigene Lehre anstößt. Eine gemeinsame Veranstaltung mit einem anderen Fachbereich ist ebenfalls möglich.

Antragsberechtigt sind Fachbereiche und Hochschulen der JGU sowie die beiden wissenschaftlichen Einrichtungen Internationales Studien- und Sprachenkolleg (ISSK) und Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW).

Die Höchstfördersumme beträgt 1.500€.

Die Antragsfrist endet jeweils am 01. Dezember (Förderbeginn in der Regel SoSe), bzw. am 15. Mai (Förderbeginn in der Regel WiSe).

Die Antragstellung erfolgt formlos.

Studierende der JGU können sich zwei Mal im Jahr um Mittel für Studierendenkonferenzen bewerben.

Studierendenkonferenzen sind ein Format, das Studierende sowohl inhaltlich als auch organisatorisch in Eigeninitiative und -verantwortung planen und durchführen. Das GLK bietet Studierenden damit die Möglichkeit, das eigene Wissen sowohl weiterzugeben als auch zu vertiefen, erste Konferenz- und Publikationserfahrungen zu gewinnen und ihre Fähigkeiten der Selbstorganisation unter Beweis zu stellen. Studierendenkonferenzen sind eigenständige Veranstaltungen und nicht Teil von Lehrveranstaltungen.

Antragsberechtigt sind alle an der JGU immatrikulierten Studierenden, mit Ausnahme Promotionsstudierender. Die Durchführung der Konferenz muss im Vorfeld der Antragstellung mit dem jeweiligen Fachbereich und dem Fachschaftsrat abgestimmt werden.

Die Höchstfördersumme beträgt 2.500€.

Die Antragsfrist endet jeweils am 01. Dezember (Förderbeginn in der Regel SoSe), bzw. am 15. Mai (Förderbeginn in der Regel WiSe).

Folgende Förderlinien gehören nicht mehr zum GLK-Förderportfolio:

  • Externe Lehraufenthalte
  • GLK-Gastdozenturen
  • Prämierung studentischer Arbeiten

Das GLK hat außerdem – zusätzlich zu den Förderlinien- einzelne Projekte gefördert, die inzwischen abgeschlossen sind:

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Koordinierungsstelle für den digitalen Wandel in Studium und Lehre
  • Data Literacy Education
  • Studieneingangsphase

Mit der Vergabe des Gutenberg Teaching Awards unterstreicht das GLK die Bedeutung, die die JGU der akademischen Lehre in den Künsten und den Wissenschaften beimisst. Ausgezeichnet werden JGU-externe nationale oder internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Künstlerinnen und Künstler oder andere Personen, die sich um die Weiterentwicklung der Lehre und die Verbesserung der Lehrqualität in der akademischen Ausbildung verdient gemacht haben.

Nominierungsberechtigt sind Fachbereiche, Hochschulen und Zentrale Einrichtungen der JGU.

Das Preisgeld beträgt 10.000€. Zusätzlich wird ein Gastaufenthalt der Preisträgerin oder des Preisträgers an der JGU finanziert (Reise- und Unterkunftskosten).

Der Lehrpreis wurde im Jahr 2010 durch den Senat der JGU eingeführt. Er wird seit WS 2016/17 durch das GLK vergeben. Mit dem Lehrpreis werden Lehrende der JGU für ihre herausragenden Lehrleistungen gewürdigt. Der Lehrpreis ist mit 1.000 € dotiert, die für dienstliche Zwecke zu verwenden sind. Die Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträger werden im Rahmen des jährlich durch das GLK veranstalteten DIES LEGENDI durch die Hochschulleitung feierlich ausgezeichnet.

Die Benennung der Lehrpreisträgerinnen und Lehrpreisträger liegt in der Hand der Fachbereiche und Hochschulen der JGU. In einem dreisemestrigen Rhythmus können sie jeweils zwei Personen aufgrund ihrer exzellenten Leistungen in der Lehre auswählen.

Der DIES Legendi ist die Jahresfeier des Gutenberg Lehrkollegs. Diese Veranstaltung ist der Wertschätzung guter Lehre und Lehrender gewidmet. Durch die Verleihung der Lehrpreise werden exzellente Lehrende an der JGU sichtbar gemacht und für ihr Engagement gewürdigt. Der DIES Legendi bietet allen (ehemaligen) GLK-Geförderten und allen JGU-Mitgliedern, die sich für Lehre interessieren und diese stützen, eine willkommene Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.

Die Dokumentation des DIES Legendi 2025 am 26. November 2025 finden Sie hier.

Der DIES Legendi 2026 findet am 12. November 2026 statt.

Das Werkstattgespräch findet in der Regel einmal jährlich statt. Beim Werkstattgespräch berichten Lehrende, die ein GLK-gefördertes Innovatives Lehrprojekt durchführen oder abgeschlossen haben, in einem kurzen Pitch von ihren (transferierbaren) Erfahrungen. Anschließend besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich im individuellen Gespräch über Erfahrungen zu innovativer Lehre auszutauschen. Informationen zu Fördermöglichkeiten ergänzen das Programm. Dieses knappe und informelle Format bietet engagierten Lehrenden eine gute Gelegenheit, sich Inspiration zu holen und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Das GLK wird von einem Leitungsgremium geführt, das von einer Geschäftsstelle unterstützt wird.

Das Leitungsgremium besteht aus 11 Mitgliedern und 11 stellvertretenden Mitgliedern aller Statusgruppen und Fachkulturen der JGU. Sie verfügen über Erfahrungen in der Organisation und Entwicklung von Lehre und haben sich – im Falle der Lehrenden – durch exzellente Leistungen in der Lehre ausgezeichnet. Das Leitungsgremium wird vom Präsidium der JGU im Einvernehmen mit dem Senat für eine Amtszeit von 3 Jahren bestellt.

Das Leitungsgremium wählt aus seiner Mitte eine Direktorin oder einen Direktor, die oder der das Leitungsgremium leitet und nach außen vertritt. Darüber hinaus wird eine stellvertretende Direktorin oder ein stellvertretender Direktor gewählt, die oder der die Direktorin oder den Direktor im Verhinderungsfall vertritt.

„Das GLK unterstreicht die Bedeutung der universitären Lehre an der Johannes Gutenberg-Universität. Es schafft somit eine Plattform, auf welcher ein interdisziplinärer Austausch zum Themenbereich Lehre ermöglicht wird. Neben der Förderung konkreter Projekte liegt ein besonderer Fokus liegt auf der strategischen Ausrichtung des GLK.“

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„Als Schreibberater erlebe ich die direkten Auswirkungen innovativer Hochschullehre auf Haus- und Abschlussarbeiten der Studierenden. Ich möchte im GLK meinen Betrag leisten, um diesen positiven Einfluss zu fördern und auszubauen.“

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„Guter Unterricht braucht auch für Lehrende Anreize und die richtigen Rahmenbedingungen, damit er in einer akademischen Karriere mehr sein darf als ein Privatinteresse. Bei meiner Arbeit im GLK möchte ich neben meinem Fach insbesondere junge Forschende mitdenken, für die sich an der JGU auch ein Engagement in der Lehre lohnen kann und muss.“

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„Essentiell für eine internationale Universität ist eine Lehre, die Studierenden einen möglichst globalen Einblick gibt in die mannigfache Bedingtheit wissenschaftlicher und alltäglicher Produktion von Wissen und Überzeugungen. In diesem Sinne steht das GLK für mich für das Selbstverständnis der JGU, die Unterstützung ihrer Studierenden bei der Entwicklung einer eigenständigen Urteilskraft als eines der primären Ziele universitärer Bildung zu verfolgen.“

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„Gerade in Krisensituationen ist gute Lehre essenziell, um Menschen zu schützen und zusammenzuhalten. Durch hochwertige Bildung für viele Studierende erreichen wir eine offene, fortschrittliche und krisenfeste Gesellschaft.“

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„Da mehrere meiner Projekte bereits durch das GLK ermöglicht wurden, kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Ja, das GLK fordert und fördert durch sein stetiges Dasein innovative Ideen. Nun im Leitungsgremium mitwirken zu können ist für mich daher eine Selbstverständlichkeit.“

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„Von der Mitarbeit im GLK erhoffe ich mir, Impulse zum Miteinander in wertschätzender Lehre zu geben. Ein besonderes Anliegen ist die Ausgestaltung von naturwissenschaftlichen Studiengängen – insbesondere in der Studieneingangsphase. Die Beförderung von konsekutivem Erkenntnisgewinn durch abgestimmte Verknüpfungen von Wissensbausteinen ist eine Herausforderung und dient der  Forschungsbefähigung. Es erfordert mutig neue Wege zu gehen, welche von der vertrauensvollen Zusammenarbeit der Lernenden und Lehrenden geprägt werden.“

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„Ich möchte eine starke Stimme im GLK-Leitungsgremium für die Studierenden sein. Es ist mir wichtig, dass Studierende nicht nur über Lehrkonzepte informiert werden, sondern diese aktiv mitgestalten. So können sie direkt von guter Lehre profitieren, weshalb ich mich für die ständige Weiterentwicklung von guter Lehre einsetze.“

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Die Existenz des Gutenberg Lehrkollegs zeigt den hohen Stellenwert von Lehre an der JGU. Studierende, Lehrende aus dem Mittelbau sowie Professoren diskutieren gemeinsam in offener und kreativer Atmosphäre über Fragen der Lehre und haben die Möglichkeit, die Hochschulleitung in der strategischen Entwicklung von Lehre zu beraten. Persönlich schätze ich sehr den inspirierten und ergebnisorientierten Austausch, der fachkulturelle Barrieren überwindet und neue Perspektiven eröffnet.

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„Im Hinblick auf das Studium der Zukunft besitzt innovative Lehre einen extrem hohen Stellenwert. Gerade der Austausch über verschiedene Fachbereiche und Lehrkulturen hinweg ist essentiell, um universitäre Lehre der Zukunft zu prägen und wichtige Impulse zu setzen. Ich freue mich sehr, dies als Mitglied des GLK an der JGU mit gestalten zu können!“

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„Als Romanistin und Fachdidaktikerin lehre ich gern, am liebsten mehrsprachig und interdisziplinär. Mehrsprachigkeit hält – wie das GLK – unterschiedliche Perspektiven bereit
– ich freue mich deshalb auf den kollegialen Austausch, vor allem mit Blick auf die wertvolle Zielgruppe der Lehre: unsere Studierenden.

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„Das GLK steht für mich für den Anspruch universitärer Bildung, auch in der Lehre nicht beim Guten und Bewährten stehenzubleiben, sondern Ungewöhnliches und Neues anzustreben. Ich erhoffe mir vom GLK, hierfür Freiräume schaffen zu können.“

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„Die Lehre und die Betreuung von Studierenden sind für mich neben den vielfältigen Vermittlungsaufgaben vor allem mit der Chance verbunden, sie in ihrem Denken und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und sie auf ihrem eigenen Weg zu begleiten. Die Mitgliedschaft im GLK bedeutet für mich, dafür die Strukturen an der JGU prägen und weiterentwickeln zu können.“

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„Es freut mich sehr, dass es an der JGU ein Kolleg gibt, das die Aufmerksamkeit explizit auf die Wichtigkeit der universitären Lehre richtet und ihre interessante, innovative Gestaltung anregt und unterstützt. So können auch aktuelle dringliche Themen und Projekte schnell und sinnvoll in die Lehre eingebunden werden und Kreativität und Engagement werden gefördert und wertgeschätzt. Ich freue mich auf den gemeinsamen Austausch und viele spannende Initiativen.“

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„Das GLK unterstützt genau die Lehrprojekte, an die wir Studierende noch Jahre nach unserem Studium zurückdenken werden. Weil die bekannte Fächer ganz anders und spannend angegangen sind oder weil sie aktuellste Themen mitten in die Lehre gerückt haben oder einfach weil sie im besten Sinne lehrreich für alle Beteiligten waren. Es freut mich riesig, dass das GLK genau diese Art der Lehre und des Lernens fördert und so zu einem Studium beiträgt, wie wir Studis es uns wünschen.“

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„Haupthindernisse für gute Lehre sind die hohe Lehr- und Prüfungsbelastung und die seit vielen Jahren immer nur zunehmende Bürokratisierung der Lehre durch den Zwang zur Modularisierung der Studiengänge und die Gängelung
durch die verschiedenen Instanzen einer rein formalen Qualitätssicherung auf Kosten der inhaltlichen Lehrqualität. Ich verstehe es als meine Aufgabe, gelegentlich an diese wunden Punkte zu erinnern.“

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„Die Integration von Lehre und Forschung ist von entscheidender Bedeutung, um kritisches Denken anzuregen und Studenten mit realen Herausforderungen zu konfrontieren. Wissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit ist zudem wichtig, um die Forschung zugänglich zu machen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen zu demonstrieren.“

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„Das GLK eröffnet uns die Chance, exzellente und innovative Lehrmethoden zu fördern, die den vielfältigen Ansprüchen einer Volluniversität gerecht werden. Mein Ziel ist es, eine Lehre zu gestalten, die Studierende sowohl fachlich als auch in ihrer kritischen Reflexionsfähigkeit und persönlichen Entwicklung stärkt. Besonders wichtig ist mir, Open Science als zentrales Prinzip wissenschaftlicher Praxis zu verankern. Meine Arbeit im GLK verstehe ich als Beitrag zur Förderung wissenschaftlicher Integrität und gesellschaftlicher Verantwortung, wie sie an der JGU angestrebt wird.“

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„Wir Lehrende erfüllen einen wichtigen Auftrag. Gemeinsam mit unseren Kollegen und Kolleginnen bereiten wir Studierende unseres Faches auf ihre nachfolgenden Karriereschritte vor. Das GLK ist Ausdruck davon, dass dieser Auftrag an der JGU ernst genommen wird und gute Lehre einen hohen Stellenwert besitzt. Ich möchte dazu beitragen, dass die Lehre an der JGU stets innovativ und kreativ bleibt, und so Lehrenden wie auch den Studierenden Freude bereitet.“

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„Was ist gute Hochschullehre? Was wird morgen und übermorgen gute Hochschullehre sein und was braucht es dafür? Darauf kann es für eine Universität mit einem solch vielfältigen Fächerspektrum wie der unseren nur viele differenzierte Antworten geben. Daher ist für mich das GLK als Zusammenschluss erfahrener Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer aus allen wissenschaftlichen und künstlerischen Bereichen der ideale Ort, um Fragen, Ideen und Antworten zu generieren und zirkulieren zu lassen.“

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